Anzeige wegen nicht gekennzeichneter Drohne
Nach der ersten Kollision einer Drohne mit einem Passagierflugzeug (siehe folgender Artikel), folgt nun die erste Anzeige wegen Fliegens mit einer nicht gekennzeichneten Drohne.

Seit dem 01. Oktober 2017 unterliegen alle Flugmodelle und unbemannten Luftfahrzeuge ab einem Abfluggewicht von 250 Gramm einer Kennzeichnungspflicht. Diese muss den Namen und die Adresse des Piloten beinhalten und fest sowie gut sichtbar an dem Modell befestigt sein.

In Weißenhorn, im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm, erhielt ein Mann nun eine Anzeige von der Polizei, weil er mit seiner Drohne flog, bei der eben diese Kennzeichnung fehlte. Eine Bürgerin meldete sich vergangene Woche bei der Polizei und teilte mit, dass vom Nachbarbalkon aus eine Drohne gestartet wurde. Das Fluggerät flog in unmittelbarer Nähe ihres Wohnhauses und des nachbarlichen Balkons. Eine Überprüfung durch eine Streife ergab, dass ein 24-jähriger Mann eine Drohne gestartet hatte. Das Fluggerät wäre aufgrund seines Abfluggewichts von 300 Gramm kennzeichnungspflichtig gewesen. Zudem war die Drohne mit einer Kamera ausgestattet, jedoch wurden keine Bildaufnahmen vom Haus bzw. den Wohnungen der Nachbarn gemacht. Dennoch erhält der Pilot nun eine Ordnungswidrigkeitsanzeige, weil die Drohne nicht gekennzeichnet war und er über Wohngrundstücken geflogen ist.

Aufgrund dieses Vorfalls weisen wir sowohl alle privaten, als auch alle in einem Verein organisierten Modell- und Multikopterpiloten nochmals ausdrücklich auf die Kennzeichnungspflicht hin. Bei Fragen dazu stehen wir gerne jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.
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