Amtlich bestätigt: Die Modellflieger bewegen sich innerhalb des Flugraums
Im Oktober 2017 haben wir in unserem Blog über die im August 2017 statt gefundene amtliche Lärmmessung auf unserem Modellfluggelände sowie über die anschließende amtliche Auswertung berichtet. Diese ergab damals, dass wir gegen keine, in der allgemeinen Aufstiegsgenehmigung festgelegten Lärmschutzwerte, Verstößen würden.

Grund für die Messung waren wiederholte Beschwerden wegen Lärmbelästigung gewesen, die jedoch sowohl auf dem Modellflugplatz als auch direkt an den Ortschaften Wolfsloch und Zeublitz entkräftet werden konnten. Der Bericht dazu sowie die Auswertung des Luftamtes Nordbayern ist unter diesem Link nachzulesen.

Vor wenigen Tagen ging bei uns ein weiteres Schreiben des Luftamtes ein, in dem wir darüber informiert wurden, dass der Beschwerdeführer aus Wolfsloch dem Landratsamt Lichtenfels einen Datenträger mit verschiedenen Film- und Fotoaufnahmen über unseren Modellflugbetrieb übermittelt hätte. Diese Aufnahmen sollten beweisen, dass wir uns außerhalb des zugewiesenen Luftraums bewegen würden, was einen klaren Verstoß gegen die erteilte Aufstiegsgenehmigung bedeuten würde.

Die vorgelegten Beweisaufnahmen wurden nun durch das Luftamt geprüft und ausgewertet. Wörtlich heißt es darin:
"Der Referent für den technischen Lärmschutz des Luftamtes Nordbayern, Herr Dipl. Ing. Reiner Lux, hat die vorgetragenen Punkte geprüft und ist zu dem Ergebnis gelangt, dass weiterhin keine Anhaltspunkte dafür festgestellt werden können, dass die Modellfluggruppe PHOENIX Lichtenfels e.V. die ihr erteilte Erlaubnis zum Aufstieg von Flugmodellen in missbräuchlicher Weise nützen würde."

Weiter heißt es:
"Herr Lux geht - auch aufgrund eigener Anschauung am Tag der Messung - vielmehr davon aus, dass soweit auf den übermittelten Filmaufzeichnungen Flugmodelle mit Verbrennungsmotor zu sehen sind, sich diese in dem für Flugmodelle mit Verbrennungsmotor zugelassenen Flugraum bewegen."

Wir von der Modellfluggruppe PHOENIX Lichtenfels e.V. hoffen weiterhin, die gegen uns vorgebrachten Vorwürfe, wir seien zu laut und würden uns nicht an den uns zugewiesenen Luftraum halten, endlich und endgültig sowie zur Zufriedenheit aller Beteiligten geklärt zu haben.