Unkontrollierte Drohne stürzt auf Auto
Zu einem kuriosen Unfall kam es am vergangenem Freitag bei unseren Modellflugfreunden aus Coburg. Dort wurde die Verkehrspolizei zu einer nicht alltäglichen Unfallaufnahme gerufen.

Wie es in dem Pressebericht der Polizeiinspektion Bayern zu lesen ist, befanden sich die Beamten zur Aufnahme eines Verkehrsunfalls auf der A73, bei dem sich auch ein Rückstau gebildet hatte. Während dieser Zeit meldete sich ein 54 Jahre alter Autofahrer bei der Autobahnstreife und gab an, dass ihm ein Flugobjekt auf sein Auto gefallen sei, während er zusammen mit seiner Frau im Rückstau stand. Gleichzeitig übergab er den Beamten auch das Flugobjekt, eine Drohne. Das Gerät war stark beschädigt, wies jedoch, wie gefordert eine namentliche Kennzeichnung des Besitzers auf. Am Auto entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro.

Die Polizisten suchten daraufhin den 47-jährigen Besitzer der Drohne aus Coburg auf und er räumte mittlerweile ein, sein Fluggerät am nahen Modellflugplatz gestartet zu haben. Es war jedoch aufgrund starken Windes nicht mehr unter Kontrolle zu bringen. Den Absturz vermutete er zunächst in benachbarten Wiesen und Feldern und suchte diese bereits mehrere Stunden lang ab. Völlig geläutert nahm er jetzt den Umstand der Absturzörtlichkeit zur Kenntnis. Ersten Ermittlungen nach dürfte eine geforderte, spezielle Haftpflichtversicherung bestehen, was ihm jedoch nicht Ermittlungen nach dem Strafgesetzbuch und dem Luftverkehrsgesetz erspart.

Quelle:
Polizei Bayern https://www.polizei.bayern.de/oberfranken/news/presse/aktuell/index.html/299801